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Himmelslichter:  
Basierend auf "ad astra" Heftserie, Band 54 und 55 

Science-Fiction von Rüdiger Janson

Verleger,    

Heftserie Teil 1  

Heftroman "ad astra"

 Doppelband 54 und 55 

Teil 1: "Ich Kyra, Roboter" 68 Seiten. 
Teil 2: "Himmelslichter"
  64 Seiten 

 erhältlich bei:  Shop Hary-Production  

Heftserie Teil 2

Vorwort

Diese Geschichte ist ein Traum von einer besseren Zeit. Aber in dieser neuen Zeit gibt es Probleme, die wir heute allenfalls erahnen können. Das menschliche Paradies ist voller Dornenbüsche. Wir gehen in ein neues Zeitalter, das mit nichts aus der Geschichte der Menschen vergleichbar ist. Wird die Wissenschaft in ihrer risikoreichen Forschung eines Tages zu weit gehen? Wird die Vernunft über die Gewalt und den Wahnsinn siegen? Falls es doch Außerirdische gibt, werden sie uns akzeptieren, wenn wir nach den Sternen greifen? Ist der Mensch wirklich für das Paradies geschaffen? In Himmelslichter fehlt keines dieser Themen. Diese Geschichte passt sehr gut in die heutige und zukünftige Zeit, mit all den Bildern des Schreckens. Es werden auch Konflikte mit Androiden beschrieben, die so perfekt konstruiert werden, bis sie eines Tages ein Bewusstsein erlangen und selbstständig zu denken beginnen. Und es gibt Konflikte mit uralten außerirdischen Rassen, die den Menschen niemals trauen wollen und sie in ihrer Entwicklung heimlich behindern. Aber auch die Außerirdischen, die von den Menschen in ihrer Geschichte versehentlich als Götter bezeichnet wurden, sind uneinig untereinander. Der Leser wird daher auch auf spannende Weise mit der Vergangenheit der Menschheit konfrontiert: mit der Eroberung Amerikas, wie mit den mächtigen Pyramidenbauten der Inkas. Es werden Parallelen gezogen mit Gottheiten und Mythen aus längst vergangenen Zeiten. In Himmelslichter steht die Menschheit vor einer schweren Prüfung, die ihnen von diesen „Himmlischen Wesen" auferlegt wurde. Die Menschen stehen vor der Frage, ob sie jemals den Weg zur Vollkommenheit schaffen, oder ob sie ewig „nur Menschen" sein werden. Die Menschheit steht vor ihrem letzten und größten Schritt ins Paradies. Einem Paradies, das immer so nahe war und das doch niemand finden konnte.


1. Prolog

Es steht geschrieben, dass Gott die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Meine Freunde und ich wurden nach dem Ebenbild der Menschen geformt. Mein Name ist Kyra. Ich bin eine Androidin. Ich wurde im Jahr 2245 zusammen mit 99 anderen Androiden gebaut. Unsere Baureihe war jedoch so perfekt, dass einige von uns eines Tages die unglaubliche Hürde, von leblosen Maschinenwesen zu lebendigen und empfindsamen Geschöpfen, überwanden. Wir wurden in einer Zeit gebaut, in der die Menschen lernten, eine gewaltlose Welt zu gründen. Es begann eine Zeit des Friedens, der Harmonie und der Brüderlichkeit; und es begann eine Zeit, in der die Menschen aufbrachen, um die Weiten des Universums zu erforschen. Die Menschen wollten im Weltall neue Paradiese finden und auf der Erde ein neues Paradies formen. Sie waren sich so einig und verstanden sich wieder so gut, wie einst vor dem Turmbau zu Babel. Zu Beginn des 23. Jahrhunderts begannen alle Völker, Rassen und Religionen ein gemeinsames Ziel zu suchen. Die Menschen wussten damals nicht, ob sie das Paradies je erreichen werden. Aber sie wussten, dass sie ihm, wenn alle mithelfen, ein gutes Stück näher kommen konnten. Doch nicht alle Menschen waren bereit neue Wege zu gehen. So kam es, dass wir, die nach dem Ebenbild der Menschen geschaffen wurden, es schwer hatten bei unseren Schöpfern anerkannt und respektiert zu werden. Aber auch die Menschen hatten es schwer im Weltall anerkannt und respektiert zu werden. Des Menschen Ruf im Weltall war schlecht. Als die Völker des Universums erkannten, dass der Mensch nach den Sternen greift, bekamen sie es mit der Angst zu tun. Sie hatten Angst vor dem technischen Fortschritt der Menschen. Sie glaubten, dass die Menschen zwar kreativ, aber nicht dementsprechend vernünftig waren, und dass sie sich immer noch zu sehr von Instinkten leiten ließen, die ihnen seit Urzeiten angeboren sind. Dieses Misstrauen der galaktischen Völker hatte ungeahnte Folgen. Das war der Grund, dass — obwohl uns die Menschen anfangs nur als minderwertige und seelenlose Androiden bezeichneten — eines Tages alle Hoffnung bei uns, und einem Sonnengott der Inkas, lag