Was sind eBooks?

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Was ist ein E-Book?
In der heutigen Zeit gibt es immer mehr tragbare Lesegeräte, Mini-Computer, Handys, Netbooks oder Tablet-PC's mit denen man ganze Bibliotheken mit sich führen kann. Die Bücher, die man mit diesen Lesegeräten und Computer lesen kann nennt man "eBooks". Diese eBooks sind Bücher die nicht in gedruckter Form vorliegen, sondern  als digitale Datei. Trotzdem sind es richtige Bücher. Nicht der Ledereinband macht ein gutes Buch aus, sondern der Inhalt. Hier möchte ich wichtige Tipps und Neuigkeiten bekannt geben. 

In ihrer einfachsten Form gibt es eBooks schon sehr lange. Anfangs waren es fast nur Hilfsdateien zum beschreiben von Spiel- und Programmfunktionen. 

Fragt man allerdings nach den Anfängen der eBooks, wird oft das Jahr 1971 genannt. In diesem Jahr wurde das englischsprachige „Project Gutenberg“ gegründet. Damals begann man eine kostenlose digitale Bibliothek aller Werke zu erstellen, bei denen das Urheberrecht erloschen ist oder die frei verfügbar sind. Zu dieser Zeit gab es allerdings noch keine Homecomputer.  

Wenn man von den "wirklichen Anfängen" spricht, muss man in die Mitte der 1980er Jahre zurückschauen. Damals gab es bereits die ersten Versuche in Deutschland, Romane in digitaler Form zu verkaufen. Einer der Pioniere in diesem Bereich ist der Autor Wilfried A. Hary, der über Jahre hinweg seine Romane auf Disketten als „Diskomane“ verkaufte.  

Wurden eBooks in den 1980er Jahren noch umständlich per Diskette verteilt, wie die „Diskomane“, etablierte sich ab Mitte der 1990er das Internet als Verteilerplattform. 

1996 brachte die Firma Palm die ersten elektronischen Organizer oder PDAs (Personal Digital Assistent) auf den Markt. Eigentlich waren die Geräte zum verwalten von Kontakten und Terminen gedacht. Man konnte damit auch eBooks lesen, doch der Durchbruch war das noch lange nicht. Mit wirklichen eBooks hatte das noch nicht viel zu tun.

1999 entstanden die ersten Lesegerät wie das Rocket eBook. Doch auch dem Rocket eBook blieb der kommerzielle Erfolg verwehrt. So blieb auch der große Erfolg des Microsoft Readers aus; der im Jahr 2000 versuchte den Markt zu erobern.

Ein anderer Nachfolger war der „Gemstar“. Er konnte auch das pdf-Format von Adobe Reader verarbeiten. Dennoch sorgten die altbekannten Probleme wie Preis und Sortiment dafür, dass auch 2003 seine Aktivitäten im eBook-Markt vollständig beendete. 

So schnell, wie der Aufschwung ums eBook einsetzte, so schnell war er nach drei Jahre wieder verflogen. Die digitale Literatur hatte die gedruckte nicht abgelöst, und die Kunden zogen sich lieber mit einem Buch auf die Couch zurück als mit einem Lesegerät. 

Die eBook-Shops großer Buchhändler wurden entweder deutlich reduziert oder ganz geschlossen. Auch neue, bessere Lesegeräte konnten sich nicht am Markt behaupten. Während sich Lesegeräte aufgrund ihres hohen Preises nicht durchsetzten, kamen neue Programme auf den Markt, um eBooks lesen zu können. 

Die Zeit blieb nicht stehen. Internet, Hardware sowie neue Bezahlmöglichkeiten, wurden verbessert. 

In Europa konnte sich Mobipocket durch seine Lesesoftware und den damit verbundenen Shop eine feste Marktposition erarbeiten.  


Der eBook-Markt war bis 2009 in Deutschland noch ein wenig unterentwickelt, anders als in anderen europäischen Staaten.  Als die erste Hardware zum Lesen von eBooks Ende der 90er-Jahre entwickelt wurden, waren es noch klobige Geräte, deren Akku nach kurzer Zeit leer war. Die neuen E-Books halten bis zu 20 Stunden durch. Sie können überall bei konstant hoher Bildschirmqualität gelesen werden. Der Kontrast ist fast so gut wie auf Buchpapier. 

Mit der neueren Entwicklung und Verbreitung besserer Lesegeräte, hatte sich auch das Verkaufsnetzwerk der eBooks wieder enorm verbreitet. Libri z.B. hatte ein Netzwerk aufgebaut, das sich über Deutschland, Österreich und der Schweiz erstreckte. Inzwischen kann man auch in Büchereien wie Thalia eBooks erwerben.  

Die neuesten Lesegeräte sind bereits leichte, flache und komfortable Alleskönner. 

In späteren Jahren konkurrierte das Europäische ePub und Amazon Kindle (AZW) miteinander. Der größte "Run" auf die Lesegeräte war im Jahr 2011. Die Lesegeräte waren technisch mittlerweile sehr ausgereift und gut. Inzwischen sind sie nun doch zu einer ernsthaften Konkurrenz für das gedruckte Buch geworden.

Der Umgang mit den Leseprogrammen
Auch wenn man kein tragbares Lesegerät besitzt,  kann man die Bücher bequem am heimischen PC lesen. Dazu muss man die passende kostenlose Software herunterladen und installieren. Diese kostenlose Software wird ständig verbessert. Man kann sogar die Schriftgröße verändern. Man kann auch eine ganze Bibliothek anlegen.

Kostenlose Leseprogramme: 
Adobe  Reader - PDF  /   eReader - PDB   /   Mobipocket Reader - PRC   /  Microsoft Reader - LIT  /  Adobe Digital Edition - ePub und PDF (mein Tipp für den PC) und natürlich Amazon Kindle

Fragen zur Aktivierung.
Gelegentlich wird man aufgefordert, seine Lesesoftware zu aktivieren. Diese Aktivierung ist im allgemeinen schnell gemacht. Bei der Aktivierung wird die Lesesoftware so erweitert, dass man damit hochwertige eBooks lesen kann, die von den Verlegern mit einem Kopierschutz versehen wurden. Beim einfachen Registrierungsvorgang wird der Computer als Eigentum identifiziert, über den man dann kommerziell veröffentlichte eBooks erwerben kann. Damit will man vermeiden, dass eBooks einmal gekauft, vielfach umsonst weiter gegeben werden. 

 

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